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Erfurt

Dieser Text beschreibt Erfurt.


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Erfurt Artikel

Wappen Karte
Silbernes Wagenrad auf rotem Grund

Die Stadt Erfurt hat der Verwendung des Wappens widersprochen! siehe auch: Diskussion:Erfurt
Erfurt Beschreibung
Basisdaten
Bundesland: Thüringen
Landkreis: Stadtkreis
Fläche: 269,18 km²
Einwohner: 196.517 (06.03.2004)
Bevölkerungsdichte: 730 Einwohner je km²
Höhe: 158 m - 430 m ü. NN
Postleitzahlen: 99001 - 99102 (alt: 50xx)
Vorwahl: 0361
Geografische Lage: 50° 59' n. Br.
11° 02' ö. L.
Kfz-Kennzeichen: EF
Gemeindeschlüssel: 16 0 51 000
Stadtgliederung: 53 Stadtteile mit
36 Ortschaften
Adresse der
Stadtverwaltung:
Fischmarkt 1
99084 Erfurt
Offizielle Webseite: www.erfurt.de
E-Mail-Adresse: stadtverwaltung@erfurt.de (mailto:stadtverwaltung@erfurt.de)
Politik
Oberbürgermeister: Manfred Otto Ruge
Mehrheitspartei: CDU

Erfurt ist die Landeshauptstadt und größte Stadt des Bundeslandes Thüringen der Bundesrepublik Deutschland sowie eines der drei Oberzentren des Landes. Die Universitätsstadt ist katholischer Bischofsitz, Sitz des Bundesarbeitsgerichts und hat den Status einer Kreisfreien Stadt.

Nächst größere Städte sind Leipzig, etwa 100 km nordöstlich, Kassel, etwa 113 km westlich, Hannover, etwa 180 km nordwestlich und Frankfurt am Main, etwa 192 km südwestlich von Erfurt.

Die Einwohnerzahl der Stadt Erfurt überschritt etwa 1906 die Grenze von 100.000, wodurch sie zur Großstadt wurde.

Inhaltsverzeichnis
Buch-Tipp: DuMont Reise-Taschenbuch Thüringen. Wartburg - Erfurt - Thüringer Wald (DuMont Reise-Taschenbücher) DuMont Reise-TRaschenbuch Thüringen SPITZE - das ist unsere Überschrift! Wenn wir auf Reisen gehen, dann gehört ein Buch des DuMont Reiseverlages meist dazu. Halten wir uns irgendwo länger auf, wie unlängst in Thüringen, dann greifen wir zur Reihe der Reisetaschenbücher. Leider ist eine der veröffentlichten Rezensionen zu diesem Buch bei...

Geografie

Erfurt liegt in dem Süden des Thüringer Beckens, in einem weiten Becken des Flusses Gera, einem Nebenfluss der Unstrut. In dem Süden wird das Stadtgebiet von bewaldeten Höhen (dem sog. Steiger) umkränzt. Die größte Ausdehnung des Stadtgebiets beträgt von Nord nach Süd 21 km und von Ost nach West 22,4 km.

Buch-Tipp: Erfurt. Den Wandel zeigen Es gibt leider keine Beschreibung für das Buch "Erfurt. Den Wandel zeigen". Um weitere Informationen zu diesem Buch zu finden klicken Sie bitte auf den Link oberhalb von diesem Text. Sie werden automatisch zum Buchhändler weiter geleitet.

Nachbargemeinden

Folgende Gemeinden grenzen an die Stadt Erfurt. Sie werden in dem Uhrzeigersinn beginnend in dem Osten genannt:

Buch-Tipp: Erfurt. Der Stadtführer Eine Beschreibung zum Buch "Erfurt. Der Stadtführer" finden Sie auf der Seite des Buchhändlers. Um dorthin zu gelangen klicken Sie bitte auf den Link oberhalb von diesem Text. Sie werden automatisch zu diesem Buchtitel weiter geleitet.

Stadtgliederung

Erfurt Beschreibung
Erfurt Beschreibung
Die Innenstadt am Abend

Das Stadtgebiet Erfurts gliedert sich in 53 Stadtteile. Hiervon bilden 36 zugleich eine Ortschaft in dem Sinne des § 45 der Thüringer Kommunalordnung. Die Ortschaften wurden durch die Hauptsatzung der Stadt Erfurt eingerichtet. Dabei handelt es sich meist um räumlich getrennte Dörfer, die ehemals selbständige Gemeinden waren. Für 33 Ortschaften gibt es jeweils einen vom Volk anlässlich einer Bürgerversammlung gewählten Ortschaftsrat, der je nach Einwohnerzahl der Ortschaft zwischen 4 und 10 Mitglieder hat. Drei Ortschaften bilden mit benachbarten Ortschaften einen gemeinsamen Ortschaftsrat. Vorsitzender dieses Gremiums ist der ebenfalls vom Volk gewählte Ortsbürgermeister. Die Ortschaftsräte sind zu wichtigen, die Ortschaft betreffenden Angelegenheiten zu hören.

Buch-Tipp: Falk Stadtplan Extra Standardfaltung Erfurt Es gibt leider keine Beschreibung für das Buch "Falk Stadtplan Extra Standardfaltung Erfurt". Um weitere Informationen zu diesem Buch zu finden klicken Sie bitte auf den Link oberhalb von diesem Text. Sie werden automatisch zum Buchhändler weiter geleitet.

Geschichte

Erste urkundliche Erwähnung in dem Jahre 742 durch Missionserzbischof Bonifatius aus Mainz in der Bitte an Papst Zacharias um Bestätigung von "Erphesfurt " als Bischofssitz. Anschließend wurde eine erste, der Hl. Maria geweihte Kirche errichtet. Erfurt war unter den Karolingern und Ottonen eine Königspfalz. 1392 eröffnet die dritte Universität Erfurt auf deutschem Boden hier ihre Pforten.

Einer der bekanntesten Absolventen der Universität Erfurt ist Martin Luther, der hier von 1501 bis 1505 studierte und seinen Magister der philosophischen Fakultät erhält. Ebenfalls in der Umgebung Erfurts kommt ihm die stürmische Erleuchtung; sein Leben widmet er fortan der Kirche und tritt dem Augustinerorden als Mönch bei. Bis 1511 lebt und predigt Luther in Erfurt. 1664 erfolgte die Eroberung Erfurts durch Truppen des Mainzer Kurfürsten und Erzbischof Johann Philipp von Schönborn und damit Beginn der kurmainzischen Herrschaft.

Im Mittelalter war Erfurt eine bedeutende Handelsstadt. Ein wesentlicher Quell des Wohlstandes war der Handel mit Waid. Mit dem Aufkommen effektiverer Farbstoffe nahm die Bedeutung der Stadt ab.

1802 kamen Stadt- und Landgebiet Erfurt gemäß dem preußisch-französischen Vertrag als Entschädigung zu dem Königreich Preußen, wurde jedoch 1806 durch die Truppen Napoleons I. besetzt. Dieser erklärte 1807 Erfurt mit Blankenhain zu einer kaiserlichen Domäne. 1814 endete nach erfolgreicher Belagerung durch preußische, österreichische und russische Truppen die französische Besetzung und 1815 wurde Erfurt aufgrund des Wiener Kongresses wieder dem Königreich Preußen zugesprochen, welches den größten Teil des Erfurter Landgebietes und das Blankenhainer Gebiet an Sachsen-Weimar-Eisenach abtrat. 1816 wurde die Universität Erfurt geschlossen. In dem gleichen Jahr wurde Erfurt Stadtkreis (kreisfreie Stadt) und Sitz der preußischen Bezirksregierung (Regierungsbezirk Erfurt), welche dem Oberpräsidenten der preußischen Provinz Sachsen in Magdeburg unterstand. Der Stadtkreis Erfurt wurde jedoch bereits 1818 wieder mit dem Landkreis Erfurt verbunden. Am 1.01 1872 schied die Stadt erneut aus dem Landkreis Erfurt aus und wurde kreisfrei.

Mit der Ansiedlung wichtiger Maschinenbaubetriebe wurde Erfurt in dem ausgehenden 19. Jahrhundert ein bedeutender Industriestandort. In dem Oktober 1891 fand in Erfurt der Erfurter Parteitag der deutschen Sozialdemokraten, die sich seit 1890 "Sozialdemokratische Partei Deutschlands" SPD nannten statt.

1906 wurde Erfurt mit 100 Tausend Einwohnern Großstadt. Als 1920 der Freistaat Thüringen mit der Landeshauptstadt Weimar gebildet wurde, wurden die preußischen Gebiete Thüringens einschließlich Erfurt nicht miteinbezogen.

Am 13. April 1945 besetzten Einheiten der 3. US-Armee unter Befehl des Generals George S. Patton die Stadt und damit erfolgte zu dem 1. Juli die Einstellung der Tätigkeit der preußischen Bezirksregierung. Die Stadt wurde dem Land Thüringen zugeordnet. Am 3. Juli übernahmen schließlich Einheiten der sowjetischen Armee aufgrund des 1. Londoner Zonenprotokolls von 1944 und den Beschlüssen der Konferenz von Jalta die Stadt. Erfurt wurde Bestandteil der sowjetischen Besatzungszone und am 7.07 Landeshauptstadt.

1932 wurde der Landkreis Erfurt dem benachbarten Landkreis Weißensee eingegliedert, doch entstand 1952 erneut ein Landkreis Erfurt . Gleichzeitig wurde Erfurt, nach Auflösung des Landes Thüringen, Sitz des neu gebildeten Bezirks Erfurt. Bei der Kreisreform 1994 wurde der Landkreis Erfurt aufgelöst und sein Gebiet in die neuen Landkreise Weimarer Land, Gotha und Sömmerda eingegliedert. Erfurt selbst blieb seit 1872 immer eine kreisfreie Stadt.

1991 wurde Erfurt Landeshauptstadt des Freistaats Thüringen und in dem Jahr 1994 erfolgte die Neugründung der Erfurter Universität ; ebenfalls in diesem Jahr wurde das Bischöfliche Amt Erfurt-Meiningen, das seit 1973 besteht, zu dem Bistum Erfurt erhoben.

Am 26.04 2002 hat der Name Erfurts durch den Amoklauf von Erfurt am Gutenberg-Gymnasium tragische Berühmtheit erlangt. Seitdem wird der Name der Stadt in zahlreichen Formulierungen als Synonym für das Verbrechen genannt.

Buch-Tipp: Für heute reicht's. Amok in Erfurt Eine Beschreibung zum Buch "Für heute reicht's. Amok in Erfurt" finden Sie auf der Seite des Buchhändlers. Um dorthin zu gelangen klicken Sie bitte auf den Link oberhalb von diesem Text. Sie werden automatisch zu diesem Buchtitel weiter geleitet.

Eingemeindungen

Folgende Gemeinden und Gemarkungen wurden nach Erfurt eingemeindet:

  • 1.04 1911: Ilversgehofen
  • 1937: Teile von Marbach
  • 1.04 1938: Hochheim und Melchendorf sowie Teile von Salomonsborn und Bindersleben
  • 1.01 1950: Bischleben, Dittelstedt und Rhoda
  • 1.07 1950: Bindersleben, Gispersleben-Viti, Gispersleben-Kiliani, Marbach, Möbisburg, Salomonsborn und Schmira
  • 1.04 1994: Alach, Ermstedt und Frienstedt
  • 1.07 1994: Büßleben, Egstedt, Kerspleben, Kühnhausen, Linderbach-Azmannsdorf, Mittelhausen, Molsdorf, Niedernissa, Schwerborn, Stotternheim, Tiefthal, Vieselbach, Waltersleben und Windischholzhausen.
  • Oktober 1994: Töttelstädt

siehe auch den Unterpunkt Einwohnerentwicklung

Buch-Tipp: Kurzschluss. Der Amoklauf von Erfurt und die Zeit danach Interessant, vielseitig, wichtig! Warum schreibt man? Ursprünglich um wichtige Aussagen zu bewahren, später um Leute zu unterhalten, irgendwann um Geld zu verdienen. Dieses Buch gehört eindeutig zu der ersten Kategorie. Hier wird schamlos erzählt, was damals wirklich passiert ist. Dokumente, Zeugenaussagen belegen die Geschehnisse und lassen...

Religionen

Im Jahre 742 gründete Bonifatius das Bistum Erfurt, das jedoch kurz darauf dem Bistum Mainz eingegliedert wurde. Somit gehörte die Bevölkerung der Stadt Erfurt über viele Jahrhunderte zu dem Bistum Mainz. In dem 14. Jahrhundert hatte die Stadt über 20 Pfarreien sowie 3 Kollegiatstifter und über 10 Klöster. Anfang des 16. Jahrhundert war Martin Luther Student an der Universität Erfurt.

Die Stadt wandte sich später mehrheitlich der Reformation zu. Daher gab es innerhalb der Stadt starke Spannungen zwischen den Konfessionen. 1530 konnte in dem so genannten Hammelburger Vertrag die Gleichberechtigung der Konfessionen erreicht werden. Danach behielten die Protestanten 8 Kirchen. Sie wurden von einem Senior geleitet. 1563 wurde ein Evangelisches Ministerium eingerichtet, dem als oberste Kirchenbehörde die Verwaltung der Protestanten oblag. In dem 16. Jahrhundert setzte die Gegenreformation ein, infolge dessen die Stadt wieder mehrheitlich katholisch wurde.

Nach dem Übergang der Stadt Erfurt an Preußen wurden in der Folgezeit auch die kirchlichen Strukturen neu geordnet. Ab 1821 gehörten die Pfarrgemeinden der Stadt zu dem Bistum Paderborn . Mit der Neuordnung der katholischen Kirche 1929/30 kamen die Gemeinden in Erfurt zu dem Bistum Fulda.

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde es für den Bischof stets schwerer, seine Amtsgeschäfte in dem Ostteil seines Bistums wahrzunehmen. Ebenso erging es dem Bischof von Würzburg, dem die südlichen Pfarrgemeinden Thüringens zugeordnet waren. 1946 wurde daher in Erfurt für die östlichen Gebiete der Bistümer Fulda und Würzburg ein Generalvikar eingesetzt, der 1953 zu dem Weihbischof und 1968 zu dem Bischöflichen Kommissar ernannt wurde. Durch die Neuordnung der katholischen Kirche in der DDR wurden die Gebiete per Dekret am 20.07 1973 zu dem Bischöflichen Amt Erfurt-Meiningen erhoben und damit formell von ihren bisherigen Bistümern abgetrennt. Leiter dieses Bischöflichen Amtes wurde ein Apostolischer Administrator, der den Titel Bischof erhielt.

Am 14.06 1994 wurde das Bischöfliche Amt Erfurt-Meiningen zu dem Bistum erhoben und der Kirchenprovinz Paderborn zugeordnet. Die Rechtswirksamkeit erfolgte zu dem 7.07 1994. Die Pfarrgemeinde in Erfurt gehört somit heute zu dem Dekanat Erfurt innerhalb des Bistums Erfurt.

Die wenigen Protestanten, die nach der Gegenreformation noch in Erfurt waren, wurden nachdem Übergang an Preußen Glieder der mit der Bildung der Provinz Sachsen errichteten Provinzialkirche Sachsen. 1817 wurden in ganz Preußen lutherische und reformierte Gemeinden zu einer einheitlichen Landeskirche (Unierte Kirche) vereinigt. Danach gehörten alle Kirchengemeinden Erfurts zur Evangelischen Kirche in Preußen, beziehungsweise dessen Provinzialkirche Sachsen, deren Oberhaupt der jeweilige König von Preußen als summus episcopus war. Nach Wegfall des Landesherrlichen Kirchenregiments 1918 war die Provinzialkirche Sachsens Gründungsmitglied der Evangelischen Kirche der Altpreußischen Union und 1947 wurde sie eine selbständige Landeskirche (Evangelische Kirche der Kirchenprovinz Sachsen) mit einem Bischof an der Spitze. Die protestantischen Kirchengemeinden Erfurts gehören - sofern es sich nicht um Freikirchen handelt - zu dem Kirchenkreis Erfurt innerhalb der Propstei Erfurt-Nordhausen, deren Sitz sich in Erfurt befindet.

Neben den beiden großen Kirchen gibt es auch noch Gemeinden, die zu Freikirchen gehören, darunter eine Freie evangelische Gemeinde, eine Gemeinde der Siebenten-Tags-Adventisten (Adventisten), eine Missionsgemeinde und das Christus-Zentrum.

Ferner sind die Neuapostolische Kirche, die Christengemeinschaft sowie die Kirche Jesu Christi der Heiligen der letzten Tage in Erfurt vertreten.

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Politik

Die Verwaltung der Stadt Erfurt oblag zunächst in den Händen eines vom König eingesetzten Vogts und des Bistums Mainz. In dem 13. Jahrhundert entwickelte sich aus einem Ausschuss der Rat der Stadt, der 1212 erstmals genannt wird. Mitglieder des Rats waren die Ratsherren und eine unterschiedliche Anzahl von Ratsmeistern. Bis 1800 gab es mehrere Änderungen beim Rat und dem Oberhaupt der Stadt. Nach dem Übergang an Preußen wurde ab 1822 die preußische Städteordnung eingeführt. Danach stand an der Spitze der Stadt meist ein Oberbürgermeister. Daneben gab es auch zusätzlich einen Rat. Während der Zeit des Dritten Reiches wurde der Oberbürgermeister von der NSDAP eingesetzt und nachdem Zweiten Weltkrieg bildete die sowjetische Besatzungszone den "Rat der Stadt" beziehungsweise die Stadtverordnetenversammlung, die ebenfalls vom Volk gewählt wurde. 1952 wurde das Stadtgebiet aufgrund eines Beschlusses der Stadtverordnetenversammlung in die Stadtbezirke Mitte, Süd, Ost und West (ab 1957 Mitte, Nord und Süd) eingeteilt. Diese Einteilung blieb bis 1990 bestehen.

Nach der Wiedervereinigung Deutschlands wurde das nunmehr als Stadtrat genannte Gremium wieder frei gewählt. Vorsitzender dieses Gremiums war zunächst ein Präsident des Rates beziehungsweise "Ratspräsident". Dieses Amt hatte zunächst Karl-Heinz Kindervater (CDU) inne. Der Rat wählte anfangs auch den Oberbürgermeister. Seit 1994 wird der Oberbürgermeister direkt vom Volk gewählt. Er ist heute auch Vorsitzender des Stadtrates.

Die Oberbürgermeister seit 1817:

Dem Erfurter Stadtrat gehören seit der Kommunalwahl 2004 neben dem Oberbürgermeister noch 50 Mitglieder an, und zwar:

  • 20 Stadträte der CDU
  • 17 Stadträte der PDS
  • 8 Stadträte der SPD
  • 5 Stadträte der Grünen
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Wappen

Das Wappen der Stadt Erfurt zeigt in Rot ein sechsspeichiges, silbernes Rad, wobei zwei Speichen senkrecht stehen, das Mainzer Rad.

Das Wappen ähnelt sehr dem Stadtwappen von Mainz, da Erfurt ab etwa 755 bis 1802 zu dem Erzbistum Mainz gehörte. Es taucht erstmals in dem 13. Jahrhundert in dem Stadtwappen auf und wurde in dem 17. Jahrhundert auchins Siegel der Stadt aufgenommen, nach dem dort seit dem 12. Jahrhundert der Heilige Martin als Patron des Erzbistums Mainz abgebildet war.

Buch-Tipp: Über die Unregierbarkeit des Schulvolks. Rütli-Schulen, Erfurt usw Es gibt leider keine Beschreibung für das Buch "Über die Unregierbarkeit des Schulvolks. Rütli-Schulen, Erfurt usw". Um weitere Informationen zu diesem Buch zu finden klicken Sie bitte auf den Link oberhalb von diesem Text. Sie werden automatisch zum Buchhändler weiter geleitet.

Städtepartnerschaften

Erfurt unterhält Städtepartnerschaften mit folgenden Städten:

Kooperationsstädte

Wirtschaft und Infrastruktur

Verkehr

Flughafen (http://www.flughafen-erfurt.de): In dem Westen der Stadt befindet sich der Flughafen Erfurt , von dem die irische Ryanair in dem Januar 2004 tägliche Linienflüge nach London-Stansted aufnahm.

Die Bundesautobahn A 4 bildet die südliche Stadtgrenze Erfurts. In dem Südwesten der Stadt wird die A 4 von der A 71 gekreuzt, die in südlicher Richtung bis nach Schweinfurt und in nördlicher Richtung zur A 38 Göttingen - Leipzig führen soll. Ferner führen die Bundesstraßen B 4 und B 7 durch das Stadtgebiet. Die Stadt ist auch ein Eisenbahnknotenpunkt mit Rangierbahnhof. Von hier führen Bahnstrecken nach Gotha - Kassel, Mühlhausen, Sangerhausen, Weimar - Leipzig und Suhl.

Den Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) bedienen mehrere Stadtbahn- und Buslinien der Erfurter Verkehrsbetriebe AG (EVAG) .

Medien

  • In Erfurt erscheint als Tageszeitung die Thüringer Allgemeine. Sie hat mehrere Lokalausgaben in nahezu ganz Thüringen.
  • Der Kinderkanal von ARD und ZDF hat in Erfurt seinen Sitz für Geschäftsleitung und Redaktionen, sowie ein Studio in dem Landesfunkhaus des MDR für Live-Produktionen und Aufzeichnungen.
  • Zusammen mit den am Ort angesiedelten Mediendienstleistern hat sich für Erfurt die Nennung Kindermedienhauptstadt etabliert. Sie steht für qualitativ und medienpädagogisch hochwertige Medienproduktionen (TV, CD-ROM, Print, Online) für Kinder und Jugendliche.
  • Der MDR betreibt in Erfurt ein Landesfunkhaus für die Produktion von Hörfunkprogrammen und diversen TV-Sendungen, unter anderem für das tägliche Lokalnachrichtenformat "Thüringen Journal".
  • Die Thüringer Landesmedienanstalt (TLM) hat seit Januar 2004 ihren Sitz in Erfurt.
  • Die Kommission für Jugendmedienschutz (KJM) betreibt in Erfurt seit April 2004 ihre Geschäftsstelle.


Öffentliche Einrichtungen

Erfurt ist Sitz folgender Behörden und Einrichtungen beziehungsweise Körperschaften des öffentlichen Rechts:

Bildung

Freizeit- und Sportanlagen

In Erfurt befinden sich zahlreiche Sportanlagen, in denen nationale und internationale Wettkämpfe stattfinden:

  • Steigerwaldstadion mit 20 Tausend Zuschauerplätzen
  • Eissportzentrum bestehend aus einer Eisschnelllaufhalle ( Gunda-Niemann-Stirnemann-Halle) und einer Eishockeyhalle
  • Radrennbahn Andreasried

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Erfurt Beschreibung
Erfurt Beschreibung
Erfurt um 1900

Theater

  • Theater Erfurt (Opernhaus, bis 2003 auch Schauspielhaus)
  • Theater Waidspeicher e. V. Puppentheater
  • Kabarett "Die Arche" e.V.
  • Die Schotte
  • Theaterfirma Erfurt
  • Kabarett "Das Lachgeschoss" (http://www.lachgeschoss.de)
  • Neues Schauspiel Erfurt
  • Galli-Theater Erfurt

Museen

  • Angermuseum
  • Naturkundemuseum
  • Museum für Thüringer Volkskunde
  • Stadtmuseum "Haus zu dem Stockfisch"
  • Druckereimuseum
  • Museum Neue Mühle
  • Wasserburg Kapellendorf
  • Schloss und Park Molsdorf
  • Burg Gleichen
  • Deutsches Gartenbaumuseum Erfurt
  • Elektromuseum

Bauwerke

Erfurt Beschreibung
Erfurt Beschreibung
Dom und Domstufen
Erfurt Beschreibung
Erfurt Beschreibung
Blick von der Zitadelle auf Domplatz, Dom und Teil der Altstadt
Erfurt Beschreibung
Erfurt Beschreibung
Festung Petersberg (Zitadelle)

Sonstige Kirchen und Klöster:

  • Augustinerkloster
  • Ägidienkirche
  • Lorenzkirche und Bartholomäusturm
  • Allerheiligenkirche
  • Kaufmannskirche
  • Predigerkirche
  • St. Nikolai-Schotten-Kirche

Profane Bauwerke:

  • Haus zu dem "Güldenen Krönbacken"
  • Haus zu dem Sonneborn
  • Krämerbrücke, in deren Verlauf die Via Regia die Gera überquerte (die Krämerbrücke ist die einzige bebaute und bewohnte Brücke nördlich der Alpen)
  • Kakteen-Haage, älteste Kakteengärtnerei Europas
  • Festung Petersberg (Zitadelle) mit der in Kern romanischen Peterskirche
  • Rathaus
  • Ehemalige kurmainzische Statthalterei

Sonstige Bauwerke

  • Erfurter Hauptbahnhof

Regelmäßige Veranstaltungen

  • April: Frühlingsfest auf dem Domplatz
  • Juni: Altstadtfest sowie Waidfest
  • Juli: Trienale
  • Juli/August: Zooparkfest
  • Sommer: Gartenbauausstellungen
  • August/September: Domstufenfestspiele


Persönlichkeiten

Söhne und Töchter der Stadt

Nicht in Erfurt geboren sind die folgenden Persönlichkeiten. Sie haben jedoch in Erfurt gelebt oder gewirkt.

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